Allein... unter Menschen. http://img152.imageshack.us/img152/1936/free9rr.jpg http://img92.imageshack.us/img92/9469/engel2zg.jpg http://img152.imageshack.us/img152/1936/free9rr.jpg http://img480.imageshack.us/img480/426/freedom5ay.jpg
Tagebuch

Seit 15 Jahren lebe ich auf diesem Planeten, der sich Erde nennt. 15 Jahre…
Eigenartig soviel Zeit ist vergangen, so schnell.
Wann habe ich angefangen so viel Leid zu empfinden? Vielleicht in dem Jahr, als meine kleine Schwester gestorben ist?
Als sich meine Eltern scheiden ließen?
Als sich mein Vater nicht mehr um uns gekümmert hat?
Oder als mein, nur ein Jahr jünger Bruder anfing sich zu verkaufen?
Oder war es zu der Zeit, als mich kaum jemand wahr nahm?
Ich weis es nicht mehr.
Doch weis ich, dass ich mich leer fühle…

Ich fange am besten an als meine kleine Schwester starb, es war am 20.Februar 19xx
Ich war noch ziemlich jung, kam von der Schule nach Hause. Ich war so gutgelaunt, dass ich anstatt zu laufen, sprang. Ich war so glücklich, habe den Grund für dieses Glück jedoch vergessen. Ich kam nach Hause, meine Mutter nahm mich empfang.
Ich sah wie mein Bruder in seinem Zimmer saß und mit seinen Autos spielte, ganz Normal. Jedoch weinte meine Mutter, bat mich ins Schlafzimmer. Wir setzten uns aufs Bett. Dann fing sie an zu erzählen…
Ich brach in Tränen aus, wollte nicht glauben was ich dort hörte.
Als meine Mutter es meinem Vater erzählte, sah ich ihn zum ersten Mal weinen, noch nie zu vor hatte ich dies gesehen.

Ich weis nicht mehr was noch geschah, kann mich nur noch an den Tag der Beerdigung erinnern, mein Bruder war nicht dabei…
Es war schrecklich, der Verlust der durch den Tod von ihr entstand erschaffte ein Loch in mir, nicht sehr tief, jedoch war es da.




Meine Wut 26.05.2005

Was ist das? Was bedeutet die Wut in mir? Sie ist so grenzenlos, so unerträglich, dabei bin ich doch glücklich. Aber ist dieses Glück, dass ich verspüre echt? …
Leider habe ich keine Antwort. Finde einfach keine.
Vielleicht kommt es von der Pubertät? Keine Ahnung.
Doch bleibt diese Wut, lässt sich nicht bezwingen.
Wie eiserne Fesseln haftet sie an mir.
Vielleicht liegt es an der Umgebung.
Meine Freunde. Ich weis nicht, sie brauchen mich doch gar nicht. So wie heute, ich war wieder allein. Wobei so viele, alle, na ja fast alle meiner Freunde da waren. Wir waren auf der Berufsbörse. Alle haben sich um ihren eigenen Scheiß gekümmert, mich außer Acht gelassen. Natürlich habe ich nichts gesagt, so wie immer. Ich würde nie meine Stimme erheben, dass könnte ich nicht. Ich ziehe mich zurück, sage nichts, mit wem auch, es war ja niemand da.
Ich hatte jedoch Hilfe gebraucht, keine großartige, aber Hilfe.
Und als ich nach Hilfe bat, sagte man mir, dass man ja selbst keine Zeit hat. Und so was nennt sich Freunde.
Doch wenn sie mal was wollen, bin ich sofort da…
Wut entsteht…
Dann meine Familie, ich bin überfordert. Hatte, oder war kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
Niemand war da. So gehe ich Schritt für Schritt kaputt.
Jedoch habe ich mir nie etwas angetan, werde es nicht… hoffe ich.
Meine Freunde wollen sterben, dass wegen eines Typen, wie erbärmlich, haben die keine anderen Probleme?
Jedoch hatte ich diesen Gedanken:
~Es wäre besser ich würde sterben, mich braucht eh keiner!~
Dabei weis ich doch, dass man mich braucht, auch wenn ich keinen Grund zum leben habe. Auch wenn mir niemand hilft, ich muss helfen, meine Maske immer wieder aufsetzten.
Meine Maske aus Freude und Glücklichkeit.


Verantwortung

Manche Menschen glauben sie seien an allem Schuld…
Wie eine “Freundin“ von mir. Na ja Freundin ist nicht ganz Richtig, denn reden will ich mit ihr nicht.
Sollte ich mich schuldig fühlen?
Sie hatte früher keine Freunde, weil sie größer war als alle anderen. Bis hin zur Oberschule hatte sie keine richtigen Freunde.
Als sie dann ihre Schule verließ und auf unserer Gesamtschule kam, hatte sie einige Freundschaften geschlossen, nicht viele, gerade mal so viele, wie man sie an zwei Hände abzählen konnte.
Sie wurde neben mich gesetzt, als ich ihr dann half in der Bücherei Bücher auszuleihen wurden wir Freunde.
Doch…
Sie nervte mich, was nicht weiter schlimm war, doch dann begann sie mich fertig zu machen, im „Spaß“. Sie sagte, dass ich doch viel zu dumm sei, sagte mir, dass ihre Mutter sogar gefragt hätte ob ich verrückt wäre. Ganz nett.
Sie hat mich die ganze Zeit runter gemacht, Tag für Tag und das 1 Jahr lang. Ich hatte nichts gesagt, geschwiegen. War nicht in der Lage dazu. So wie es heute auch noch ist, ich kann mich einfach nicht wehren.
Dann als ich diese Freundschaft als beendet erklärt hatte, was tat sie? Sie weinte, bereute, dabei wusste sie selbst nicht mal was. Sie sagte wie Leid es ihr tut, usw.…
Doch habe ich ihr nicht verziehen.
Dann gab sie sich die Schuld, für alles. Dafür, dass sie diese Freundschaft zerstört hatte, dabei war sie es doch nicht allein.
Ich habe diese Freundschaft für beendet erklärt, sie hätte es niemals getan.
Ich glaube sie hatte mich gebraucht, nicht als Freundin, sondern als eine Person die unter ihr stand. Ich musste immer bei ihr sein, durfte niemals „frei“ sein. Sie musste jemanden haben, den sie unterdrücken konnte, dafür war ich die Richtige. Ich wehrte mich nicht, ließ mit mir alles machen. Hatte keine Kraft mich zu wehren.
Durch die Worte einer Freundin konnte ich mich befreien. Ich werde hier niemals Namen benutzen, deshalb nenne ich sie hier Black Angel, da sie auch große Probleme hat, für mich jedoch auch da ist. Wie man es von einem Engel erwartet.
Misery, wie ich dieses Mädchen nenne, aus derer Unterdrückung ich mich befreit habe, hätte die Verantwortung für ihr Handeln tragen müssen.

"Leg jetzt nicht jedes Wort auf die Goldwaage..."

11.05.07

Gestern...
Die Schule war aus und ich verließ mit Black Angel das Schulgebäude. Wir hatten gerade unsere Fotos schießen lassen, weil die Photographin da war. (Dazu muss ich sagen das ich die Bilder eigentlich gar nicht haben will) Ich habe mir einen neuen Look zugelegt, jedenfalls teilweise. Aus meinen frühen Blond war ein rot geworden, das ich nun seit knapp 2 oder 3 Jahren trug. Dann habe ich mich vor ein paar Tagen dazu entschlossen einen etwas länger gefassten Entschluß umzusetzten...
Nun sind meine Haare schwarz, mit pinken Strähnen versetzt. Ich trug nun auch Nagellack und etwas Schminke, was sonst eigentlich nicht meine Art war. (Es dauert mir zu lange und war lästig) Meine Freunde, jedenfalls ein Teil fand es toll und "lobte" es.
Ich mochte diese Art von Komlimenten nicht und doch freute mich darüber, da ich deswegen sehr unsicher war und dadurch etwas sicherer wurde.
Ein Typ aus meiner Klasse (Ein Pausenclown, wobei eigentlich ganz okay) sagte, dass es ihm missfiel wie ich aussah, ich solle mich abschminken. Sein Gerede war mir eigentlich egal. Man kann diesen Jungen einfach nicht Ernst nehmen.
Aber darum drehte sich unser Gespräch.
"Hör nicht auf ihn, er hat doch keine Ahnung. Du siehst hübsch aus.", sagte sie mir und ich sah zur Seite und in ihr Gesicht, lächelte und nickte.
"Ich weis. Es ist mir egal was er sagt.", meinte ich, spürte wie meine Stimme versagen wollte und doch war sie normal, wofür ich dankbar war.
"Ja ja... man weis ja nie bei dir und leg jetzt nicht jedes Wort auf die Gold Waage...", meinte sie und ich sah sie fragend an, wollte etwas sagen, brachte aber nur eine "Mhm.", hervor.
Sie tat es mir gleich, war auch versucht etwas zu sagen und lies es dann."; wir gingen ein Stück weiter bis sie sich verabschiedete, weil ihr Freund sie abholen kam.
Ich biss mir sauer auf die Unterlippe als sie weg war. Ich dachte darüber nach. Legte ich wirklich jedes Wort auf die Goldwaage? Das Geschwätz des Typs waren mir egal und doch gingen ihre Worte mir nicht aus dem Kopf, die mir einen Inneren hass auf sie aufbauten, der aber bald abgeklungen war als ich merkte das sie recht hatte.
Ich tat es wirklich, konnte ich mich doch bis heute an bestimmte Sätze erinnern, natürlich nur die, die sich negativ in mein gedächnis gebrannt hatten. Auch Dinge die ich zu ihr gesagt habe....
Ich war traurig und bin es noch immer. War ich so leicht zu durchschauen? Wenn sie das alles wusste, merkte was mit mir los ist, das ich mich mal ritze, habe... wie auch immer.
Warum merkt sie dann nicht andere Dinge?
Das ich Einsam war? Oder merkte sie es und sie konnte mir nicht helfen? Ich weis es nicht und doch werde ich diesen Satz nie vergessen, das Gespräch ansich...

© Ryo
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Auf einer Menschen überfluteten Straße bin ich immer ganz allein...
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