Allein... unter Menschen. http://img152.imageshack.us/img152/1936/free9rr.jpg http://img92.imageshack.us/img92/9469/engel2zg.jpg http://img152.imageshack.us/img152/1936/free9rr.jpg http://img480.imageshack.us/img480/426/freedom5ay.jpg
Gefangen - Des Menschen dunkler Schatten
(Diese 2 Gedichte sind an meinem Bruder geschreiben, sind deshalb auch die längsten die ich ahbe...)

Gefangener

Gefangen bist du,
verraten,
verlogen,
verbannt,

von dir selbst betrogen,
vom Schicksal den Rücken gekehrt,
allein,

von Finsternis umgeben,
leise schlurzend,
sitzt du da,

zusammen gekauert,
Tränen überflutet,
Wangen gerötet,
Augen geschwollen,
sitzt du da,

mit deinen gebrochenen Flügeln,
kommst nicht aus dem Dunkeln,
nicht ins Licht,

hast abgeschlossen,
mit dem Leben das du geführt hast,

bist gefangener deiner selbst,
Gefangener der Finsternis,
gefangen,
gefangen bist du,

kommst nicht heraus,
so viel du dich bemühst,
du schaffst es nicht,
kannst deine Gefangenschaft nicht überwinden,
bist in dieser tiefen Einsamkeit gefangen,

kommst nie mehr zurück,
was tatest du,
dass du hier verweilen musst?
Nichts,
rein gar nichts,
und doch schmachtest du hier,

hier im Dunkeln,
allein,
mit deinem gebrochenen Flügeln,

wieder sickern Tränen,
aus deinen Augen,
kannst es nicht verhindern,
sie sind nicht gefangen,

nicht so wie du,
doch könnest du entkommen,
wenn du nur daran glauben würdest,
tust dies jedoch nicht,
glaubst nicht daran,

daran, dass du frei sein kannst,
willst du nicht frei sein?
Natürlich willst du!

Also glaub daran,
und du wirst wieder zum Himmel fliegen,
deine Flügel ausbreiten,
dein Lachen erklingen lassen,

ich helfe dir,
für alle Ewigkeit,
mein kleiner Gefangener.

~*~*~

MAUER DES SCHICKSALS

Ich stehe vor einer Mauer des Schicksals,
stehe, trauere, weine,
versinke in einem Meer aus Tränen,
schrei,
doch weicht kein Ton über meine Lippen,
ER ist hinter dieser Mauer,
kein Licht scheint hinein,
in diese Mauer, deren grau so trüb ist das man in ihr versinken könnte,
diese Mauer des Schicksals,

wieder spiegelt sich Trauer auf meinem Gesicht ab,

ich wurde ausgeschlossen,
von ihm, dir, den ich so lieb hab,
ausgeschlossen aus deinem Leben,
diese Mauer hattest du über Jahre hinweg gebaut,
ich hatte es kaum bemerkt,
denn ich sah dich immer noch,
über die unfertige Mauer hinweg,
doch jetzt ist sie fertig,
so hoch,
so grau,
ich sehe dein Gesicht nicht mehr,
höre dein Herz nicht mehr schlagen,
weis, du bist dahinter,
komme nicht an dich heran,
will es so gern,
denn ich liebe dich,
wieso bautest du diese Mauer?
Wieso?
Ich weis es nicht,
werd es sicherlich nie wissen,
doch hoffe ich,
dass du diese Mauer,
die du solange gebaut hast,
einstürzen lässt,
zu mir kommst,
hoffe es mit allem was ich hab,
denn ich hab dich so lieb,
so sehr,
du tatest mir weh,
tatest dir weh,
mit dieser Mauer,
mein Schatz,
gefangen bist du,
in deinem eigenen Ich,
ich will dir helfen,
doch hörst du mich nicht,
reagierst nicht auf mich,
wenn deine Augen auf mich gerichtet sind,
siehst du mich nicht,
siehst durch mich hindurch,
sehe ich in deine Augen,
sehe ich Verzweiflung,
sehe Einsamkeit,
versteckt hinter deiner Mauer,
sehe all dies,
doch sehe ich nicht dein Herz,
was ich sehe ist grausam,
es zerreist mir das Herz,
will dich in meine Arme schließen,
will dich retten aus dieser Einsamkeit,
diesem Schicksal,
vergeblich...,
denn die Mauer des Schicksals ist zu groß,
zu stark gebaut,
solange hast du gebraucht,
um sie zu vollenden,
hast als Kind damit begonnen,
hast sie fertig gestellt,
du hast jedoch einen hohen Preis bezahlt,
du verschließt dich,
bestimmst dein Schicksal nicht mehr selbst,
denn das tut das dunkle in dir,
denn den Preis den du gezahlt hast,
war dein Herz,
das Herz mit dem du Vertrauen schufst,
das Herz das du im dunklen verschlossen hast,
das Herz mit dem du liebtest,
hast du vergessen wo?
Hast du vergessen wo der Schlüssel war?
Vergessen wie die Mauer fallen kann?
Du musst den Schlüssel deines Herzen finden!
Diese Mauer,
die du schufst,
ist dein Reich,
und doch dein Gefängnis,
dein Goldener Käfig,
du denkst,
du kannst tun und lassen was du willst,
denkst, es wäre egal,
du denkst, es gibt niemand der dich versteht,
verstehst nicht, was andere von dir wollen,
verlangen,
dich um etwas bitten,
hoffen,
werden jedoch wieder und wieder von dir enttäuscht,
das hoffen wird vergeblich,
man gibt es immer mehr auf,
du versinkst in all dem,
zerbrichst daran,

langsam schließe ich die Augen,
sehe Bilder,
von dir,
meinen kleinen Engel,
mit den gebrochenen Flügeln,
im Schatten der Menschen,
Menschen die dich lieben,
Menschen die dir helfen wollen,
es nicht können,
dich nicht finden,
dich nicht hören,
deine Hilferufe nicht verstehen,
denn die Mauer,
die du erbaut hast,
ist zu groß,
zu grau,
dass man sie nicht erkennt,
doch ich stehe davor,
sie ist mächtig,
fast majestätisch,
so wundervoll das man staunen könnte,
es jedoch nicht kann,
wenn man ihre Bedeutung misst,
wenn man ihren Namen kennt,
wenn man weis wer sich dahinter verbirgt,
du bist es der hinter dieser Mauer lebt,
in deiner Eigenen Welt,
wo du der Herr bist,
wo du regierst,
wo du dein Schicksal bekämpfst,
sooft versuchst du schon zu gewinnen,
scheiterst,
immer wieder scheiterst du,
dein Herz bleibt verschlossen,
deine Seele trägt schwere Wunden,
merkst nicht einmal,
wenn Menschen dir helfen wollen,
merkst nicht wie sehr wir dich lieben,
du bist so von dieser Mauer eingeschlossen,
das du es nicht bemerkst,
wenn wir um dich weinen,
wie wir dich vermissen,
wollen das du bei uns bist,
es nicht seinen können,
diese Mauer lässt uns nicht,
sie verschließt dich uns,
du verschlisst dich uns,
wir wollen an deinem Leben teilhaben,
lässt uns nicht,
verkriechst dich,
in den grauen Mauern,
mein kleiner gebrochener Engel,
ich will dir helfen,
helfen, aus dieser Mauer des Schicksals...

© Ryo
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